Kommunalpolitik
SPD: Den kleinsten Stadtteil nicht abhängen
Dorfspaziergang und öffentliche Fraktionssitzung in Niederhofen
Zu einem von den örtlichen SPD-Gemeinderatskandidaten Markus Häusermann und Michael Schröder hervorragend vorbereiteten Dorfspaziergang in Niederhofen trafen sich am vergangenen Dienstag die SPD-Gemeinderäte und Kandidaten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Besichtigt wurden insbesondere markante Punkte wie beispielsweise der gefährliche Gehweg in der Zabergäustraße. Natürlich spielte das Thema Verkehrsberuhigung insgesamt bei dem Rundgang eine wichtige Rolle. Weitere Stationen waren das Industriegebiet sowie das Neubaugebiet.
Bei einem Besuch des Kindergartens „Arche Noah“ konnten sich die Teilnehmer außerdem von der guten Ausstattung und der soliden pädagogischen Arbeit, die geleistet wird, überzeugen. Über den Friedhof, wo die fehlende Unterstellmöglichkeit bei Regen bemängelt wurden, ging es dann zum Feuerwehrhaus und der Mehrzweckhalle. Die SPD-Gemeinderäte sagten zu sich für die Beseitigung der baulichen Mängel in der Mehrzweckhalle einzusetzenI
In der sich anschließenden öffentlichen Fraktionssitzung im Gasthaus Linde wurden die Probleme vertiefend diskutiert. SPD-Fraktionssprecher Lothar Kulzer: „Wir werden uns auch in Zukunft für eine gute Entwicklung aller Stadtteile einsetzen und mit dafür sorgen, dass Niederhofen als kleinster Stadtteil nicht abgehängt wird. Dabei gilt es allerdings die Balance zwischen der Entwicklung in der Kernstadt und den Stadtteilern zu halten, was angesichts der Fülle der Aufgaben nicht immer einfach ist.“
Viele Gespräche beim Infostand der SPD
Regen Zuspruch gab es beim Infostand der SPD in der Schwaigerner Fußgängerzone am vergangenen Samstag. Mit dabei auch die drei Schwaigerner SPD-Kandidaten für den Kreistag Andrea Vollmer, Birgit Reiner und Martin Stäbe.
Auf dem roten Sofa nahm auch SPD-Senior Paul Schmidt Platz, hier im Gespräch mit den beiden jüngsten SPD-Gemeinderatskandidaten Lisa Schuster und Slawa Nuss.
Für die Bürgerinnen und Bürger gab es frisch zubereitete Waffeln und knackige rote Äpfel. Selbst bestickte „Ruhekissen“ als Symbole für eine verkehrsberuhigte Innenstadt verteilten die Kandidatinnen und Kandidaten ebenso wie kleine Erdbeerpflanzen mit dem Slogan „Hier wächst was – SPD“.
Die Spitzenkandidatin Petra Best betonte, die direkten Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern seien für die Entwicklung einer bürgernahen und beteiligungsorientierten Politik unverzichtbar.
Selbst der wolkenverhangene Himmel und der spätere Dauerregen konnte der Stimmung unter den fast 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der SPD-Radtour nichts anhaben.
Gestartet wurde an der Frizhalle in Schwaigern und von dort ging es auf direktem Weg zum Feuerwehrhaus nach Niederhofen zu Weißwürsten, Steaks oder Hähnchen. Die Gemeinderatskandidatinnen und –kandidaten konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass die Sanierung des Feuerwehrhauses eine sinnvolle Investition darstellt...
Nachdem bekannt war, dass mit Schließung der Metzgerei Bälz ein weiterer Grundversorger in Stetten wegefällt und die Suche nach einem Investor für ein Lebensmittel Einzelhandels-geschäft mit bis zu 300 qm Verkaufsfläche in der Innenstadt wegen mangelnder Wirtschaft-lichkeit erfolglos blieb, stellte die SPD Fraktion im Mai 2012 gemeinsam mit der LGU den Antrag auf Erstellung eines Konzeptes zur Nahversorgung mit dem Ziel der Ansiedlung eines Einzelhandelsgeschäftes in Stetten mit einer wirtschaftlichen Größe von bis zu 800 qm Verkaufsfläche...
Auf einer außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung verabschiedete die SPD Schwaigern ihre Kandidatenliste für die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014.
SPD-Vorsitzender L. Vollmer betonte, dass die Liste sehr ausgewogen sei und damit – sowohl hinsichtlich der Altersstruktur als auch der sozialen Zusammensetzung – ein gutes Spiegelbild der Gesellschaft darstelle.
„Wir sind stolz darauf, dass es gelungen ist, deutlich mehr Frauen als Kandidatinnen zu gewinnen als vor fünf Jahren. Auf der SPD-Liste finden sich außerdem auch jüngere Kandidatinnen und Kandidaten sowie Quereinsteiger. Insgesamt präsentiert die SPD eine gute Mischung aus kommunalpolitisch erfahrenen und neuen Bewerbern,“ erläuterte Vollmer weiter.
Jetzt sind 2 User online